Philosophie
Vorbemerkung:
Ich spreche einfach gern einfaches Deutsch.
Ich mag den üblichen Künstler-Jargon nicht, wo oft (wie in der Medizin) mit Fachausdrücken und Fremdwörtern versucht wird, Kompetenz zu beweißen, einen überlegenen Eindruck zu machen.
Das Grinsen über die vielen Deklinationsfehler in den Reden, vor allem falsche Plural-Endungen oder gar englischer Plural für lateinische Wörter mindert dann doch meine Bewunderung.
Ich will lieber verstanden werden als bewundert.
Kunststil Freude ganz schön naiv ! ?
Ich bin spätberufene Autodidaktin ohne jede künstlerische Ausbildung. Mein eigenwilliger Kunststil heißt Freude. Ich will Freude, reine kindliche Freude, aus meinen Werken strahlen lassen, weil ich überzeugt bin, dass derzeit viele Menschen dringend Freude, Mut und Hoffnung brauchen.
Damit stehe ich zwangsläufig sofort in der Ecke für naive Dummerchen, zumal ich auch noch Wert lege auf einfache, verständliche Ausdrucksweise, möglichst ohne Fremdwörter.
Natürlich sollen Künstler in ihrem Schaffen auch aktuelle Themen, Missstände aufgreifen, Stellung beziehen.
Früher war ich in der Friedensinitiative, habe mich jahrelang intensiv mit Waffensystemen beschäftigt und gekämpft, bis ich endlich einsehen konnte, dass ich eben nicht kämpfen will sondern den Frieden fördern, wenigstens im Kleinen, in der Familie, meinem Umfeld, meiner Stadt, soweit eben meine begrenzten Möglichleiten reichen.
Diesen Weg will ich auch mit meiner Kunst gehen. Ich will nicht die negativen Themen negativ verstärken und die allgemeine Verunsicherung, Angst, Orientierungslosigkeit betonen.
Meine Kunst soll Muse sein!
Ich will möglichst vielen Menschen viele kleine Momente der Freude (nicht Spaß!), der Leichtigkeit, Mut und Hoffnung schenken, indem ich unbeirrt meine (naiven) Visionen z.B. von gleichberechtigtem Miteinander ausdrücke.
Wie mein Vorbild Niki de St. Phalle werde ich immer Außenseiterkünstlerin sein und unbeirrt, parallel zum zeitgenössischen Kunstgeschehen, meinen Stil der Freude zelebrieren.
Ich danke meinen Eltern für meine humanistische Erziehung.